Erfolgreiche Digitalisierung im Mittelstand

Zentrale Bereitstellung von Anwendungen als Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie.

Der Mittelstand hinkt bei der Digitalisierung hinterher

Das Thema Digitalisierung steht bei vielen mittelständischen Betrieben bislang nur bedingt auf der Agenda. Vielmehr verlässt sich der eingesessene Unternehmer auf seine bekannten Stärken, der wirtschaftliche Erfolg gibt ihm ja schließlich recht.

Die Gründe für diese Zurückhaltung sind vielfältig: Fehlendes Knowhow, eingefahrene Prozesse, veraltete IT-Lösungen durch Investitionsstau oder schlichtweg die mangelnde Notwendigkeit sind mögliche Erklärungen, weshalb in deutschen Unternehmen nach wie vor gerne zu „Zettel und Stift“ gegriffen wird. Laut einer von der KFW beauftragten Studie haben erst etwa 20% der befragten Firmen damit begonnen, Prozesse neu zu organisieren und diese mit Hilfe von modernen Technologien effizient und zukunftsfähig zu gestalten.

Die größten Herausforderungen

Dabei wäre ein zeitnahes Handeln und Umdenken gerade für mittelständische Unternehmen existenziell wichtig. Hotelgewerbe und Taxiunternehmen sind nur zwei bekannte Beispiele, wo durch Digitalisierung ganze Branchen revolutioniert und Mitbewerber zum Umdenken und Handeln gezwungen wurden.

Diese Art der Disruption wird auch vor Domänen, in denen bislang kleine mittelständische Unternehmen führend sind, keinen Halt machen.

Wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierungsstrategie?

Die Verfügbarkeit von Informationen: Mittelständische Unternehmen haben in der Regel über Jahre gewachsene IT-Systeme, die teilweise sogar noch verteilt auf mehrere Standorte die wichtigsten Daten beherbergen. Voraussetzung, dass diese Informationen überall zugänglich sind und auch für weitere Anwendungen verwendet werden können, ist eine zentrale Bereitstellung – idealerweise auf einer hochverfügbaren Infrastruktur mit ausreichend Internetbandbreite. Lösungen wie z.B. Microsoft RemoteApp oder andere Desktop-Virtualisierungen von VMware oder Citrix sind nur eine Möglichkeit, bereits vorhandene Programme und Dateien zentral aus einem Rechenzentrum, für Anwender über das Internet bereitstellen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Benutzer aus seinem Büro, dem Homeoffice, bei seinem Kunden oder unterwegs per Tablet oder Handy zugreifen möchte. Er braucht lediglich eine Verbindung ins Internet.

Der Vorteil dieser Lösung ist die zentrale Datenhaltung und auch Sicherung sowie die schnelle Verfügbarkeit durch verschiedenste Zugriffmöglichkeiten von allen Endgeräten aus. Also Vorsprung vor dem Wettbewerb durch digitale Technik.

Ihr Ansprechpartner

Maximilian Merkl
Managing Consultant
T: +49 89 2000 193-0
M: maximilian.merkl©merkl-it.de

Anforderungen:

  • Zentrale Datenhaltung
  • Professioneller IT-Betrieb
  • Sicherheit & Schutz der IT
  • Verfügbarkeit von Informationen

Vorteile:

  • Aktuelle Informationen in Echtzeit
  • Unternehmensweite Lagerbestände
  • Verbesserte Kommunikation und Erreichbarkeit
  • Senkung der gesamten IT Kosten

Eingesetzte Service:

  • Dynamic Datacenter (VMware vCloud)
  • Microsoft Office 365
  • Trend Micro Endpoint Security
  • MPLS-Anbindung

Wie sieht ein solches Digitalisierungsprojekt in der Praxis aus?

Ist-Zustand:
Ein ganz einfach zu erklärendes Beispiel ist ein mittelständisches Unternehmen mit mehreren Niederlassungen und angeschlossenen Warenlägern. Jede Niederlassung betreibt dort neben den Arbeitsplätzen für sich auch einen eigenen Server, der die lokale Warenwirtschaftssoftware beherbergt. Die Niederlassungen sind nicht vernetzt und auch der Außendienst von unterwegs hat keinen Zugriff auf die Bestände, Kundendaten oder Angebote.

Lösungsvorschlag:
Für das Unternehmen eine zentrale IT-Infrastruktur in unserem hochverfügbaren Rechenzentrumsstandort in München eingerichtet und alle Niederlassungen an dieses gemeinsam genutzte System angebunden. Die verschlüsslte Anbindung wird für kleinere Standorte mit einer VPN-Abindung realisiert, größere Niederlassungen durch eine Direktanbindung mittels MPLS angebunden. Im Rahmen eines weitere Teilprojektes werden die Daten aus allen Warenwirtschaften konsolidiert und innerhalb der Lösung an zentraler Stelle Mandanten für die einzelnen Läger eingerichtet.

Sowohl der Innendienst wie auch der Außendienst haben mit Tablets oder Laptops unternehmensweit immer aktuelle Daten und Verfügbarkeiten im Blick. Ist ein Produkt einmal nicht verfügbar, kann ggfs. eine andere Niederlassung aushelfen. Das Thema eCommerce wurde durch eine solche Lösung erst effizient möglich. Eine App für Kunden zur Vereinfachung des Bestellprozesses ist in Planung.

Zudem ermöglicht die Datenhaltung auf einem zentralen System weitere Analysemöglichkeiten durch Big Data Anwendungen, um Unternehmens- oder Einkaufsentscheidungen der Kunden noch präziser vorhersagen zu können.

Die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern wird durch die Unified Communications Lösung Microsoft Lync mit Telefonie, Chat und Video unterstützt und so die Zusammenarbeit in Teams und auch mit Kunden und Dienstleistern verbessert.

Diese Themen sind allesamt durchaus greifbar und auch umsetzbar. Manchmal hat man eher das Gefühl, die Scheu der Unternehmer resultiert auch teilweise durch eine gewisse Unwissenheit und Ratlosigkeit, wie man dieses Thema richtig anpacken und auf das eigene Unternehmen transformieren kann. Dabei ist das gar nicht so kompliziert, viele Lösungen gibt es bereits fertig im SaaS-Modell. Die Einführungsphase ist dabei relativ kurz und die positiven Auswirkungen werden umgehend spürbar.

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Digitales Geschäftsmodell?

Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen führt zu mehr Effizienz in Unternehmen, stellt aber selbst noch kein neues digitales Geschäftsmodell dar, mit dem sich auch Geld verdienen lässt.

Was Unternehmer aber in jedem Fall selbst tun kann, ist sich die Prozesse in seinem Betrieb einmal genau anzuschauen und mögliche „analoge“ Schwachstellen zusammen mit seiner IT-Abteilung oder dem IT-Dienstleister einzusammeln.

Eine weitere Überlegung ist zu evaluieren, wo ein Unternehmen – bisher ungenutzt – Daten generiert, z.B. in der Fertigung durch Sensoren, aber auch von Kundenseite über Bestellungen, Retouren, etc. Alle diese Informationen sind wichtig und bilden vielleicht die Grundlage für ein neues, digitales Geschäftsmodell.

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