So funktioniert Backup & DRaaS optimal

Systemausfall – Der Feind einer jeden IT-Abteilung

Kosten einsparen, Komplexität herausnehmen und trotzdem 24/7/365 Anwendungs- und Datenverfügbarkeit für Unternehmen?

Informations-Verfügbarkeit ist heutzutage der Schlüssel zum Unternehmenserfolg

Unternehmen sind gerade dabei Ihre digitalen Transformations-Strategien umzusetzen, um  die Anforderungen der Kunden und  Mitarbeiter an steten Zugriff auf Daten und deren Verfügbarkeit zu erfüllen. Gleichzeitig mit der Modernisierung der Geschäftsprozesse durch die IT, wird auch über eine Modernisierung der IT-Infrastruktur  nachgedacht, um die benötige Zugriffsgeschwindigkeit und Zuverlässigkeit zu erreichen und somit die Nutzer stets zufriedenzustellen.

Die Bemühungen zur Modernisierung der Rechenzentren fokussieren sich auf 1) Storage, um den erhöhten Bedarf an Performance und Verfügbarkeit zu liefern und gleichzeitig Kosten einzudämmen; 2) Virtualisierung für höhere Effizienz und Automation; und 3) Cloud, um eine flexible und dynamische Infrastruktur zu schaffen. Das Ziel der Modernisierung der Rechenzentren ist die ständige Verfügbarkeit aller Daten und Anwendungen sicherzustellen, die entscheidend für den Unternehmenserfolg geworden sind.

Die größten Herausforderungen

Anwachsen der Datenflut: Zunehmende Innovationsgeschwindigkeit basierend auf neuen Geschäftsmodellen (z.B. enger getakteter Herstellungsabläufe), das IOT „Internet of Things“, neue Kommunikationswege und Marketing-Kanäle basierend auf der Nutzung von Social Media, sowie „Big Data“ und analytische Anwendungen sind Gründe für das extreme Anwachsen der Datenflut in den meisten Unternehmen. Diese gewaltige und wachsende Datenmenge den Kunden, Partnern und Mitarbeitern als Grundlage für fundierte Entscheidungen zur Verfügung zu stellen und  ein störungsfreier Ablauf des Geschäftsbetriebes ist entscheidend für den Erfolg in der heutigen vernetzten Welt.

Die Kosten für Ausfallzeiten schießen in die Höhe:  Für Firmen und Unternehmen, die Geschäfte in dieser extrem vernetzten Umgebung betreiben, wirken sich Ausfallzeiten schädlich auf Unternehmenserfolg aus und die Kosten für Ausfälle schießen in die Höhe.  Laut Schätzung von Beratungsunternehmen betragen die durchschnittlichen Kosten für eine Stunde Ausfall für eine Organisation zwischen 1000 und 4999 Mitarbeitern ungefähr 225.000 USD. In Folge dessen können Unternehmen nicht mehr dieselbe Anzahl an geplanten und ungeplanten Ausfallzeiten tolerieren, wie zu Zeiten bevor sie die Reise in die Digitalisierung angetreten haben. Für viele Unternehmen sollen die Ausfallzeiten nahezu bei „Null“ liegen.

Abhängigkeit von betriebswirtschaftlichen Softwarelösungen für den Geschäftserfolg:  Moderne Unternehmen kommunizieren mit ihren Kunden hauptsächlich über digitale Kanäle und wichtige Informationen, die aus dem persönlichen Kundenkontakt gewonnen wurden werden nun mit anderen, aus digitalen Kanälen gewonnen Informationen, gemischt. Dies hat die Abhängigkeit von Softwarelösungen, welche die richtigen Informationen an Kunden wie auch Mitarbeiter liefern drastisch erhöht sowie die Notwendigkeit sicherzustellen, dass die Softwarelösungen und die benötigten Daten jederzeit verfügbar sind. Während seinerzeit transaktionsbasierende Softwaresysteme die unternehmenskritschen Aspekte eines Unternehmens darstellten, sind in der modernen digitalen Ära integrierte Systeme ebenso wichtig wie für die Mitarbeiter die Möglichkeiten stets Zugang auf die produktiven Systeme (E-Mail, Fileshare und Analysetools), transaktionsbasierende Anwendungen, Kommunikationskanäle mit Kunden und Partnern zu haben, um Mehrwert zu erzeugen und den Erfolg zu fördern. Anwendungen in unternehmenskritische und weniger kritische Anwendungen aufzugliedern sollte ebenfalls eine hohe Priorität haben, denn komplett alle Anwendungen verfügbar zu machen ist schier unmöglich. Mit modernen Hochverfügbarkeits-Lösungen optimiert für moderne Speichertechnik, virtuellen- und Cloud-Umgebungen  besteht nicht die Frage wie die unternehmenskritischen Anwendungen verfügbar machen, sondern wie Verfügbar sollten die Anwendungen sein. Demzufolge können IT Verantwortliche genau den Grad an Verfügbarkeit liefern, der benötigt wird, bis sich die Geschäftsanforderungen ändern.

Während sich heutzutage die Verfügbarkeit der IT als der Schlüssel für den Geschäftserfolg erwiesen hat, ist es nicht einfach diese zu erreichen. Viele Unternehmen haben massiv in die IT investiert, jedoch wurde das vordefinierte Ziel der Verfügbarkeit verfehlt.  Im nächsten Abschnitt betrachten wir die Gründe dafür.

Ihre Ansprechpartner

Vertrieb:
Joachim Helwig
T: +49 89 2000 193-0
M: joachim.helwig©merkl-it.de

Technik:
Til Stopper
T: +49 89 2000 193-0
M: til.stopper©merkl-it.de

Die Feinde der Verfügbarkeit

Die Kosten und Komplexität der IT-Infrastruktur sind hauptsächlich die größten und häufigsten Herausforderungen der IT-Abteilungen. Investitionen, die über die Jahre hinweg in die IT-Infrastruktur getätigt wurden, endeten in heute komplexe, heterogene IT-Umgebungen, die viel händisches Eingreifen benötigen, um diese am Laufen zu halten. Die typischen Treiber der Kosten und Gründe der Komplexität sind folgende:

Heterogene IT:  Die neue digitale Ära der komplexen heterogenen Infrastrukturelementen ist ein Mix aus lokaler IT, hybrider und öffentlichen Cloud Services und komplexen vielschichtigen Anwendungen mit dynamischen Anforderungen. Um Abhilfe zu schaffen, wurde in Server Virtualisierung investiert. Dies führte jedoch zu einem neuen Level an Komplexität, da man nach wie vor der Meinung ist, dass neue virtuelle Paradigmen nicht geeignet sind, die Datenverfügbarkeit zu gewährleisten und eine Disaster-Recovery-Lösung aufzubauen. Um die erwarteten Service Level zu erreichen und kontinuierlich konsistente und sichere Rechenzentrumsdienstleistungen zur Verfügung zu stellen, müssen Unternehmen in neue Technologien und Prozesse investieren.

Die Sicherstellung der Verfügbarkeit bedarf der Integration aller wichtigen Hersteller von Storage-Lösungen, um die spezifischen Vorteile eines jeden einzelnen Herstellers herauszufiltern und nutzen zu können, im speziellen die Möglichkeit Snapshots zu erstellen. Es ist unbedingt erforderlich bei den Storage Technologien immer auf dem neuesten Stand zu sein; Flash Storage z.B. hat sich schnell dem Bedarf im Storage Markt angepasst und deckt den Bedarf der Kunden aus über 50% des gesamten Storage Marktes ab. Cloud Architekturen etablierten sich immer mehr. 56 % der Organisationen haben im Jahr 2016 ihr jährliches IT-Budgets in Cloud Services, inklusive der lokalen Private Cloud, der gehosteten Private Cloud und öffentliche Cloud Services investiert.

Aufteilung der Daten und Anwendungen: Die Aufteilung der Daten auf physische und virtuelle Server, mehrere Hypervisor und Cloud Infrastrukturen sowie die Anforderung strukturierte und unstrukturierte Daten zu speichern, zu managen und zu analysieren erhöht die Komplexität und zeigt, dass traditionelle Datensicherungswerkzeuge nicht in der Lage sind die kompletten Anforderungen an das Rechenzentrum effektiv und kostengünstig zu erfüllen. Für die Erreichung einer kostengünstigen und betrieblich effizienten Verfügbarkeit, ist es wichtig die Backups in unterschiedliche Ebenen aufzuteilen und zwar durch Nutzung einer Kombination aus Storage Snapshots, Nearline Storage und Archiv-Storage, wie z.B. Band oder Cloudspeicher.

Veraltete Werkzeuge zur Datensicherung:  IT-Manager stehen heutzutage unter dem enormen Druck schnelle Wiederherstellungsprozesse zu gewährleisten, Datenverlust zu verhindern sowie gleichzeitig die Leistung des Rechenzentrums komplett im Blick zu haben, um rechtzeitig Engpässe zu erkennen, bevor diese die Zufriedenheit der Anwender negativ beeinflussen. Wenn nicht genügend in Datensicherungs-Werkzeuge investiert wird, bzw. wenn weiter veraltete Datensicherungs-Werkzeuge genutzt werden, beeinträchtigt dies IT-Manager in der Fähigkeit die Verfügbarkeit von Anwendungen und Daten sicherzustellen.

Kosten, die entstehen, wenn Unternehmen nicht handeln: Oft zählen Unternehmen auf den Grundsatz „never touch a running system“, wenn diese mit den Kosten für Backup- und Hochverfügbarkeits-Lösungen konfrontiert werden. Diese Unternehmen sind sich nicht darüber im Klaren, dass die Kosten für das „nichts tun“ im Endeffekt höher sind als die kompletten Kosten für neue Lösungen.  Technologien ändern sich sehr schnell – die darunterliegende Storage-Schicht wird immer mehr Flash basierend und Cloud-Technologien etablieren sich immer mehr. Die Kosten, wenn man „nichts tut“,  sind abhängig von: 1) dem Unvermögen eines Unternehmens die Vorteile aus den neuesten Leistungs- und Managementfunktionen zu ziehen und demzufolge weiterhin abhängig von fehleranfälligen, zeitraubenden manuellen Prozessen zu sein, mit dem Risiko von ungeplanten Systemausfällen; 2) zunehmende Kosten für Storage, da die Kapazitäten unvermindert zunehmen und gleichzeitig Software-Lizenzkosten in die Höhe treiben; und 3) der beschädigte gute Ruf eines jeden Unternehmens, aufgrund der Unfähigkeit die Anforderungen moderner Anwender, ebenso wie Recovery Time Objectives (RTO) und Recovery Point Objectives (ROP), zu erfüllen.

Die Herausforderungen der Datenverfügbarkeit

IT-Manager müssen sehr kämpfen, um die herausfordernden Anforderungen der Führungskräfte,  Angestellten, Partner und Kunden zu erfüllen. Denn die traditionellen Datensicherungs-Lösungen sind für andere IT-Infrastrukturen gedacht, als die heute Üblichen. Optimierung für virtualisierte Serverumgebungen, Integration in Cloud Services und die einfache Integration in neue Storage Technologien sind moderne Anforderungskriterien, die bei den derzeitig am häufigsten eingesetzten Datensicherungs-Lösungen weitgehend nicht berücksichtigt wurden. Zusätzlich wird das Thema Backup mehr als Kosten- und Sicherungspolitik gesehen und nicht als Wegbereiter für gute Geschäfte. Viele Unternehmen haben seit Jahren viel zu wenig in die IT-Infrastruktur investiert und setzen weiterhin Backup-Lösungen vergangener Zeiten ein, die nicht dafür ausgerichtet sind, die Anforderungen an die Service-Level der digitalen Ära zu erfüllen. Das führt dazu, dass sich IT-Manager geradezu abquälen müssen, um die Lücke zwischen dem mit den Anwendern vereinbarten Service-Level-Agreement (SLAs) und der Möglichkeit mit den Gegebenheiten den vereinbarten Grad der Verfügbarkeit zu füllen. 

Ungeplante Ausfallzeiten:  Unternehmen leiden unter immer höher werdenden Ausfallzeiten, wodurch Geschäfte über den Onlinekanal verloren gehen und die Kundenzufriedenheit negativ beeinflusst wird.  Untersuchungen zeigen auf, dass die Erfahrungen mittelständischer Unternehmen einen durchschnittlichen Ausfall der Netzwerke, des Systems oder der Anwendungen von 15 bis 28 Geschäftsstunden pro Jahr  aufweisen. Diese Tatsachte führt zu einer erheblichen Störung des Geschäfts und schadet dem Ansehen des Unternehmens. Ebenfalls sind Kunden sehr nachtragend, wenn sie einmal schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Fehlende RTOs und RPOs: Geschäftsführer und Geschäftsanwender haben den Druck auf die IT-Manager erhöht ständig präzisere RTOs und RPOs zu liefern, da die Abhängigkeit von Daten, um geschäftsrelevante Entscheidungen zu treffen, dramatisch gestiegen ist. Und Datenverlust hat negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung.  Eine vor kurzem durchgeführte Unternehmensbefragung hat ergeben, dass 39 % der Befragten wissen, sie müssen kritische Geschäftsanwendungen in Minuten und nicht in Stunden wiederherstellen. Es ist praktisch unmöglich diese Anforderungen mit veralteten Datensicherungs-Lösungen zu erfüllen.

Verkürzung der Zeitfenster für Backups:  Viele Backup Jobs werden in dem für Backup eingeräumten Zeitfenster nicht fertiggestellt, was es dem IT-Personal unmöglich macht, die SLAs zu erfüllen. In einer kürzlich durchgeführten Umfrage sehen 38% der IT-Manager die Verkürzung der Zeitfenster als eine der größten Herausforderung vor der sie in diesem Jahr stehen.

Unproduktive Daten: Gespeicherte Unternehmensdaten zum Zweck der Datensicherung und zur Wiederherstellung im Falle eines Fehlers oder Katastrophenfall. Ein einfaches Speichern von großen Mengen an Daten als Absicherung ist eine sehr teure Strategie, wenn diese Daten produktiv genutzt werden sollen, beispielsweise in Test- und Entwicklungsumgebungen oder zu Analysezwecken und um fundierte Entscheidungen treffen zu können.

Verifizierte Wiederherstellung: Unternehmen haben nur eingeschränkte Sicht in auf die Backup-Umgebungen und sind ziemlich überrascht, wenn Backups fehlschlagen oder, im schlimmsten Fall, die Wiederherstellung von Daten nicht funktioniert. Dies versetzt die IT-Manger in einen reaktiven „Feuerbekämpfungsmodus“ und hindert daran, die RTOs und RPOs zu erfüllen. Moderne Datensicherungslösungen beinhalten automatische Test- und Qualitätssicherungswerkzeuge, um aufzuzeigen, dass die Unternehmen in der Lage sind Daten vollständig und korrekt wiederherzustellen. Weniger als ein Drittel (30%) der Unternehmen sind gerade dabei ihre Disaster-Recovery-Lösungen zu erneuern, um höhere Verfügbarkeitslevel der Daten- und Anwendungsverfügbarkeit zu erreichen und der Geschäftsführung die verbesserten Möglichkeiten über bessere Reporting-Werkzeuge zu demonstrieren. Um eine verifizierte Wiederherstellung zu erreichen, müssen Unternehmen überwachen, Berichte darüber bekommen und Kapazitätsplanung auf ihrer Backup-Umgebung durchführen, um zu erkennen was in den Umgebungen in Echtzeit passiert, sollte eine VM nicht gesichert worden sein oder die Speicherkapazität zur Neige gehen. Somit können Probleme gelöst werden, bevor sie auftreten.

Abhängigkeit von manuellen Tätigkeiten:  In dem Flickwerk aus Disaster Recovery (DR), High Availability (HA) und Datensicherungs-Technologien, muss das IT Personal viele Aufgaben manuell durchführen, was die Möglichkeit limitiert mit dem anwachsenden Datenvolumen zu skalieren. Veraltete Backup Lösungen können sehr kompliziert in der Handhabung sein, zu viel Zeit für das Management und den Einsatz benötigen und erfordern finanzielle Mittel und personelle Aufwendungen, die in produktivere Aufgaben, die die Unternehmen nach vorne bringen, investiert werden könnten. Das Automatisieren manueller Aufgaben entlastet das IT-Personal, gewährleistet höhere Daten- und Anwendungsverfügbarkeits-Level und ermöglicht eine bessere Kommunikation mit den Verantwortlichen der Fachbereiche über die Erreichung der SLAs.

Fehlende Qualifikation: Qualifizierte Mitarbeiter, mit den nötigen Kenntnissen über DR, HA und Datensicherung, werden immer knapper und Datensicherung ist zunehmend in der Verantwortung der Systemadministratoren  (z.B. der Datenbankadministrator; VM Spezialist). Einfach in der  Handhabung ist das wichtigste Kriterium, das eine Datensicherungslösung haben muss, um den Mitarbeitern, ohne Datensicherungskenntnisse, die Durchführung erfolgreicher Backups zu ermöglichen. Zusätzlich sind die IT-Manager dazu angehalten Aufgaben, die DR, HR und Datensicherung betreffen an kostengünstigere Mitarbeiter zu übergeben und keine hochpreisigen Spezialisten an diese Aufgaben zu binden. Lösungen, die dem IT-Manager ermöglichen Rechte an die Mitarbeiter im Support oder an die Mitarbeiter am Helpdesk zu delegieren helfen das Problem des Fachkräftemangels einzudämmen.

Bewährte Verfahren für Hochverfügbarkeit

Verfügbarkeit ist von entscheidender Wichtigkeit in der digitalen Ära. Nachfolgend sind bewährte Verfahren aufgeführt, die aufzeigen, wie man die Wünsche der datenhungrigen Mitarbeiter, Kunden, Partner und Anwendungen befriedigen kann.

Konzentration auf die Wiederherstellungszeit: Geschwindigkeit bei der Wiederherstellung von Anwendungen und Daten ist der Schlüssel zur Verfügbarkeit. Erfolgreiche Unternehmen gewährleisten eine Wiederherstellung in Minuten, nicht Stunden. Kontinuierliche Tests der Backups, um zu entscheiden, ob diese erfolgreich waren und Prüfung, ob sämtliche Datenverluste wiederhergestellt werden können, ist die Voraussetzung für schnelle Wiederherstellungsgeschwindigkeit. Wiederherstellung basierend auf Snapshots ist eine weitere Funktion zur Beschleunigung.

Virtuell zuerst: Die meisten geschäftskritischen Anwendungen laufen in einer virtuellen Umgebung. Virtualisierung hat sich mittlerweile als de facto Infrastruktur-Standard etabliert. Demzufolge sollten Datensicherungslösungen für virtuelle Umgebungen konzipiert und optimiert sein sowie einsetzbar für heterogene virtuelle Umgebungen.

Automatisierung: Der Bedarf an Automatisierung wird immer höher, um die immer größer werdende Datenmenge zu bewältigen und die Flexibilität und die Agilität zur Verfügung zu stellen, die von einem hochverfügbaren Rechenzentrum benötigt wird. Automatisierung beinhaltet mehrere Aspekte, z.B. automatisiertes Testen der Backups; automatisierte Wiederherstellungsprozesse und automatisierte Überwachung der Backup-Infrastruktur zur Sicherstellung des optimalen Betriebs.

Modernisierung: Die Backup-Infrastruktur muss modernisiert werden, um einen Mehrwert aus den Datensicherungen für das Unternehmen zu ziehen. Verbesserte Leistung durch bessere Wiederherstellungszeiten und Wiederherstellungszeitpunkte (RTO und RPO) Speichermanagement, Deduplizierung und der IT Hilfestellung zu geben ist notwendig, um die SLAs einhalten zu können. Moderne Datensicherungslösungen ermöglichen dem IT-Manager den Unternehmen gesicherte Daten zur Entwicklung, für Testverfahren und für Analysen zur Verfügung zu stellen.  

Erreichen der Sichtbarkeit: Einen Überblick über den Zustand der Backup Infrastruktur zu liefern ist, genauso wie das Aufzeigen von Erfolgsquoten und möglicher Probleme, die zentrale Anforderung an eine moderne Datensicherungslösung, um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, Konformität mit den SLAs zu erreichen und die Geschäftsanforderungen zu erfüllen. Konstant (24/7), Echtzeit-Monitoring, Benachrichtigungsfunktionen erlauben es den Unternehmen schnell Probleme bei der Leistung und mit dem Backup über die komplette virtuelle und Cloud Infrastruktur zu erkennen und zu lösen, bevor es zu einem Problem im Betriebsablauf kommt. Ebenso erlaubt es, die ständige Verfügbarkeit des Rechenzentrums zu gewährleisten.

Nutzung von Cloud Services: Die Nutzung von Cloud Services, entweder als zweiten Standort für Disaster Recovery oder zur langfristigen Aufbewahrung von Datensicherungen, gewinnt immer mehr an Popularität. Sollte man eine Cloud Infrastruktur für den Backup- oder Disaster-Recovery-Prozess in Erwägung ziehen, ist es sehr wichtig eine Lösung zu finden, die eine Integration über eine große Anzahl von Cloud Service Anbietern ermöglicht. Das Unternehmen sollte, einen lokalen oder regionalen Anbieter auswählen können, der die Anforderungen an den Standort, Service Levels und Kostenstruktur erfüllt.

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Empfehlungen

Die Kernfrage ist noch offen: Wie kann ein Unternehmen eine Verfügbarkeit von 24/7/365 erreichen, die Komplexität reduzieren und gleichzeitig die Kosten für die Infrastruktur und Administration kürzen? Um ein klares Bild zu bekommen ist als aller erstes ist die Überprüfung der derzeitig eingesetzten Backup Infrastruktur notwendig, um zu erfahren, ob die derzeitig eingesetzten Lösungen und Prozesse im digitalen Zeitalter noch anwendbar sind. Höchstwahrscheinlich ist die Modernisierung der IT zwingend notwendig, da dieser Bereich der IT vernachlässigt wurde, als Kosteneinsparungen unbedingt erforderlich waren. Da die Unternehmen ihren Schwerpunkt jetzt auf Innovation und Kundenzufriedenheit legen, werden Anwendungen und Daten nun zum Lebenselixier, müssen geschützt und mit modernen Werkzeugen und aktualisierten Prozessen verfügbar gemacht werden. Hierzu gibt es folgende Empfehlungen:

Verständnis der realen Kosten für die Modernisierung der Lösung: Die Vorab-Kosten für die Software-Lizenzen und Hardware sind nur die Spitze des Eisberges. Unterschiedliche Lizenzmodelle (Volumenlizenzierung gegen CPU-basierende Lizenzierung), Betriebskosten und laufende Kosten für Wartung machen einen großen Unterschied in den Gesamtbetriebskosten aus. Die Kosten, die entstehen, wenn man nichts tut, sollten ebenfalls betrachtet werden, denn die Betriebsersparnisse einer Investition in eine neue Hochverfügbarkeitslösung übersteigen oft die initialen Investitionskosten.


Sorgfältige Auswahl eines Anbieters:  Zusätzlich zur Erfolgsgeschichte, im Hinblick auf Innovation und Kundenzufriedenheit, ist es wichtig, dass die neue Lösung dem Technologiefortschritt standhält und alle noch weiteren aufkommenden Anforderungen erfüllt.

Unter Berücksichtigung des Business-Ecosystems: Bei der Auswahl eines Anbieters von Datensicherungslösungen ist es zunehmend wichtig darauf zu achten, dass dieser ein solides Business-Ecosytem umfasst; mit Storage-Hardware, Virtualisierungslösungen und Dienstleistern, die sicherstellen, dass die ausgewählte Lösung mit einer breiten Palette von IT-Infrastrukturlösungen kompatibel ist und, wenn notwendig, in das Netzwerk des Dienstleisters ausgeweitet werden kann. Finden Sie einen Lieferanten, der viele Hardware- und Cloudanbieter integriert hat und legen Sie sich nicht auf eine bestimme Hardware-/Software-Lösung fest. Bleiben Sie eher unabhängig, profitieren von der Integration und dulden keine Einschränkungen. Um die Vorteile der Integration durch Lösungs-Unabhängigkeit zu bekommen, sollten Unternehmen eine Kooperation mit Lieferanten abschließen, die unabhängig sind und mit vielen unterschiedlichen Hardware- und Cloud-Anbietern zusammenarbeiten.

Klassifizierung der Arbeitslasten von Anwendungen und Geschäftsdaten:  Ein MUSS für die IT-Abteilung, um die passenden Level für DR, HA und Datensicherung festzulegen.  Der Ansatz „eine Lösung für alles“ ist zu teuer, während höchstwahrscheinlich werden wichtige Anwendungen nicht genug geschützt und weniger wichtige Anwendungen zu stark geschützt werden. Die Anwendungen, die als wichtig erachtet werden, ändern sich mit der Zeit. Zusätzlich zu den traditionellen Transaktionssystemen, Datenbanken, Webseiten und E-Mail-Systemen, stufen die Unternehmen im Moment ebenfalls Collaboration- und File-Sharing-Lösungen als geschäftskritisch ein. Hochverfügbarkeits-Lösungen sollten auf Basis der Möglichkeit die Verfügbarkeits-Level von Anwendungen, in Bezug auf die aktuelle Wichtigkeit für den Betrieb und der sich stets verändernden Geschäftsanforderungen, zu skalieren ausgewählt werden.

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